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Fallberichte

 

Hufkrebs - kommt nie von heut auf morgen !


-Jede Rasse kann davon betroffen sein, die Ursache ist oft wochenlange,

unbehandelte Strahlfäule.

-zum Anfang ist die mittlere Strahlfurche betroffen, unbehandelt kann der gesamte Huf befallen werden


Krankheitsverlauf


-die mittlere Strahlfurche ist vom gesamten Huf die weicheste/wärmste Stelle, mit ständigem Bodenkontakt

-der Strahl quillt durch Nässe auf, bis zu seinem Maximum, dann beginnt die Zerklüftung

-Bakterien können nun eindringen und zersetzen das Horn taschenartig

-anaerobe Bakterien zersetzen nun den Strahl unter Luftabschluß und Wärme

-ist das Horn zersetzt, wird die Lederhaut gereizt

-besteht dieser Zustand über längere Zeit, setzen sich die Bakterien auf der Lederhaut ab

-das Zwischenröhrchenhorn wird durch den starken Befall nicht mehr von der Lederhaut produziert, aber das Röhrchenhorn wird vermehrt produziert und wächst wucherartig und unpigmentiert

-Blutversorgung dringt in die Röhrchen ein, Schmerzempfindlichkeit des Pferdes nimmt zu

-Ausbreitung über die Strahllederhaut, es folgen Ablösungen von gesundem Horn in den Randgebieten des Krankheitsherds, die Lederhaut liegt frei

-in schlimmerer Form ist auch die Sohlen-Wandlederhaut betroffen, meist bis zur weitesten Stelle des Hufes


Behandlung

Rechtzeitige Erkennung ist das Wichtigste !


Ich habe mit der Heilung von Hufkrebs gute Erfahrungen gemacht, es ist nicht immer ein Todesurteil!

-Behandlung langwierig, ca. 2 bis 6 Monate Behandlungsdauer

-Kosten für Materialien, Wirkstoffe und Behandlung entstehen

-Die ersten 14 Tage ist ein täglicher Verbandswechsel mit Behandlung unerlässlich !


Die Behandlung erfolgt so lange, bis der Huf gesund ist und sich die Hornqualität wieder normalisiert hat.